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Was ist der Unterschied zwischen einer manuellen Kalibrierung und der Verwendung der mitgelieferten Batch-Kalibrierungswerte für die PhoxyPlates? Wann wende ich welche Methode an, und ist eine Einpunktkalibrierung erforderlich?
Die manuelle Kalibrierung ist eine Mehrpunktkalibrierung und erfordert die Messung von Proben mit bekanntem Sauerstoff- bzw. pH-Wert. Für Sauerstoff erfolgt dies durch eine 2-Punkt-Kalibrierung bei 0 % Sauerstoff und einem zweiten Sauerstoffwert (z. B. 20,9 % Sauerstoff). Für den pH sind 6 L?sungen mit unterschiedlichen pH-Werten erforderlich. Das Verfahren ist in der Bedienungsanleitung ausführlich beschrieben. Das Ergebnis ist ein neuer, vom Benutzer erstellter Batch-Kalibrierungsdatensatz. Wir empfehlen, in beiden F?llen eine OPA durchzuführen, um Unterschiede zwischen den einzelnen Wells zu berücksichtigen.
Die manuelle Kalibrierung wird verwendet, wenn die mit dem mitgelieferten Batch-Kalibrierungsdatensatz gemessenen Werte stark von den erwarteten bzw. bekannten Werten abweichen. Dies kann der Fall sein, wenn Sie bei Temperaturen arbeiten, die stark von 37 °C abweichen (bei denen die Chargen-Vorkalibrierung durchgeführt wird), oder wenn Sie komplexe Proben verwenden, z. B. mit stark fluoreszierenden oder gef?rbten Medien oder bei Ionenst?rken, die stark von 140 mM abweichen.
Die Einpunkt-Anpassung (OPA) passt den globalen Kalibrierungsdatensatz für jede Sensorposition an einen festgelegten Wert (Sauerstoff oder pH-Wert) an. Der Sollwert muss bekannt sein (z. B. 95 % Lufts?ttigung für einen Inkubator mit 5 % CO?; pH-Wert, gemessen mit einer pH-Elektrode oder auf der Medienflasche angegeben). Die Einpunktjustierung wird verwendet, wenn die Abweichung zwischen den mit dem Batch-Kalibrierungsdatensatz gemessenen Werten und dem erwarteten / bekannten Wert relativ gering ist. Sie verbessert zudem die Well-to-Well-Pr?zision, da sie auf jede Sensorposition separat angewendet wird.


